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Geschichte Gettorfs
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Inmitten der reizvollen Landschaft des Dänischen
Wohlds zwischen Nord-Ostsee-Kanal, Eckernförder Bucht und
Kieler Förde, in unmittelbarer Nähe - ca. 10 Autominuten - zu
den Ostsee-Badestränden liegt Gettorf. Seiner günstigen
geographischen Lage hat unser Ort, der erstmals um 1259
schriftlich erwähnt wurde, seine frühe Gründung zu verdanken.
Auf dem Schnittpunkt der damaligen Nord-Süd- und
Ost-West-Handelswege ist die Entstehung des Ortes jedoch schon
spätestens zur Wikingerzeit um 800 - 1000 n.Chr. anzunehmen.
Ganz gleich, aus welcher Richtung man auf Gettorf zukommt, ist
immer zuerst der Kirchturm der St.-Jürgen-Kirche mit seiner
beachtlichen Höhe von 64 m von Weitem zu sehen. Ältester Teil
der Kirche ist das Langschiff, das um 1250 erbaut wurde. Der Bau
des Kirchturms und des Südflügels sowie die künstlerische
Ausgestaltung fielen in die Zeit bis etwa 1600.
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Eine gemeindliche Verfassung erhielt Gettorf
erstmals im Jahre 1876. Damals hatte die Gemeinde 1.221
Einwohner. Heute haben wir 6343 (Stand 1.01.2002) Mitbürger,
die teils im alten Ortskern, teils in sternförmig zum
Ortszentrum hin angelegten Wohngebieten leben. Dazwischen
erstrecken sich großflächige Grünzonen bis hinein in das
Ortszentrum.
Als Unterzentrum und geographischer Mittelpunkt des Dänischen
Wohlds ist es unsere hauptsächliche Aufgabe, die Versorgung der
Bürger des Umlandes durch das vorhandene Angebot unserer
Gewerbetreibenden mit allen Dingen des täglichen Bedarfs
sicherzustellen. Gettorf verfügt über eine gute kleinstädtische
Struktur mit hohem Wohn- und Freizeitwert.
In Gettorf befinden sich Grundschule, Hauptschule und Gymnasium
mit Realschulteil sowie eine betreute Grundschule. Das
Kindertagesstättenangebot ist mit zwei gemeindlichen
Kindergärten (einer davon mit integrativer
Kindergartengruppe) und einem Kindergarten
sowie einer Kinderstube in der Trägerschaft der
evangelischen Kirchengemeinde so umfangreich, dass jeder Zeit
genügend Plätze zur Verfügung stehen. Die Betreungsangebote für
Kinder und Jugendliche werden ergänzt um das neue Jugendzentrum
im Tüttendorfer Weg, sowie um eine Schularbeitenhilfe, die
beide von der AWO getragen und von der Gemeinde finanziell
ausgestattet werden.
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Auch als kulturelles Zentrum hat Gettorf mit
seiner aktiven Volkshochschule, Laienkünstlergruppen und einer
Vielzahl von rührigen Vereinen und Verbänden einen Ruf weit über
die Ortsgrenzen hinaus. Hinter dem Verwaltungsgebäude befindet
sich die grundrenovierte Holländermühle, in der die Bücherei
beheimatet ist. Das 1. Obergeschoß der Mühle steht für
kulturelle Veranstaltungen und für standesamtliche Trauungen
zur Verfügung. Ein Heimatmuseum kann ganzjährig besichtigt
werden.
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Dieses Angebot wird auf sportlichem Sektor durch
verschiedene Sportvereine, die nahezu alle Sportarten anbieten,
ergänzt.
Ein gutes Rad- und Fußwanderwegenetz auch in der Gettorfer
Umgebung bietet unseren Mitbürgern und Gästen gute Möglichkeiten
zur Entspannung und Erholung. Zusammen mit unseren
Nachbargemeinden arbeiten wir am Aufbau eines Reitwegenetzes.
Neben der schon beschriebenen St.-Jürgen-Kirche und der Mühle
ist selbstverständlich Bumanns
Tierpark, der vor rd. 30 Jahren durch die Familie Bumann
gegründet wurde und auch heute noch in Familienbesitz ist, eine
Attraktion für die Bürger und Besucher Gettorfs.
Die in den letzten vier Jahren durchgeführte ,,verkehrsmäßige
Entzerrung" unseres Ortskernes war Voraussetzung für die
im Jahre 1993 endgültig fertiggestellte Fußgängerzone, die
zum Bummeln und Verweilen einlädt. In dieser Fußgängerzone -
in der Eichstraße - wird jeweils dienstags nachmittags und
freitags in den Vormittagsstunden ein Wochenmarkt abgehalten.
Durch den zweiten Busbahnhof direkt am Gettorfer Bahnhof
sowie durch den ZOB an der Isarnho-Schule
wurden die Verkehrsverbindungen erheblich verbessert.
Mit dem Bau des Feuerwehrhauses wurde auch hier alles getan,
um der Freiwilligen Feuerwehr
ein angemessenes ,,Zuhause" und den Gettorfer Bürgern eine
funktionierende Feuerwehr zu gewährleisten.
Neben den beiden Gewerbegebieten Starkenbrook und Ravensberg
erschließt die Gemeinde zur Zeit den „Gewerbepark Eichkoppel”.
Hier stehen 125.000 m2 Gewerbefläche zur
Verfügung, die in den nächsten 2 Jahren durch die Gemeinde
vermarktet werden sollen.
Ein im Jahre 1992 saniertes und erweitertes Verwaltungsgebäude
dient der Gemeinde Gettorf als Rathaus und dem Amt Dänischer
Wohld, das die Nachbargemeinden Felm, Lindau, Neudorf-Bornstein,
Neuwittenbek, Osdorf, Schinkel und Tüttendorf verwaltet, als
Amtsgebäude.
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Seit Oktober 1991 besteht zwischen der Gemeinde
Gettorf und der Stadt
Marlow in Mecklenburg-Vorpommern eine Städtepartnerschaft,
die im Laufe der Zeit durch die Vereine und die vielfältigen
privaten Kontakte mit regem Leben erfüllt wird.
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Mas aí vai Gettorf, localizado pelo Expedia:

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